Philosophiegeschichte : Geschichte der griechischen Philosophie. Die Vorsokratiker

Geschichte der griechischen Philosophie. Die Vorsokratiker

EUR 5,60


Tolle Einführung in die Philosophie - Dem Autor ist es gelungen, auf einfache Weise und mit viel Witz das Leben und Denken der griechischen Philosophen einzufangen. Man erfährt nicht nur was sie dachten, sondern auch viel über ihr Leben und Wirken. Durch diese Verknüpfung und die Übersetzungstechnik (wie De Crescenzo es nennt) wird einem die Entwicklung der verschiedenen philosophischen Richtungen wesentlich klarer. Vor allem toll, wie man erkennen kann, warum eigentlich der ein oder andere Philosoph zu dieser oder jener Erkenntnis bzw. Denkweise kam.Ich kann dieses Buch nur jedem Anfänger, aber dennoch auch versierten, der Philosophie ans Herz legen. Hier versteht jeder, ohne beiliegendes Wörterbuch, das Ansinnen und die Gedanken der griechischen Philosophie, also deren Protagonisten. Man kann selbstverständlich nicht den Anspruch hineinlegen, deshalb keine Originalwerke von ihnen zu lesen, aber es hilft ungemein beim Verständnis und Überblick.Es gibt eigentlich keine negative Kritik hierfür, nur Lob. Besonders schön fand ich auch die Anekdoten von De Crescenzos Begegnungen mit besonderen Menschen, die immer schön passend zu den philosophischen Richtungen sind, auf die sie folgen.Meine Empfehlung: Kaufen, lesen, denken und mehr von diesem Autor wollen :-)

Unterhaltsame Einführung in die vorskratische Philosophie - Wenn dieser Autor über (griechische) Philosophie schreibt, scheiden sich die Geister. Wie lebensnah und menschennah darf man Philosophie beschreiben? Wie stark sich selbst einbringen? Luciano ist kein akademischer Philosoph, der von seinem Elfenbeinturm heruntersteigt um auch dem Volk die Philosophie in ihrer Sprache verständlich zu machen, sondern ursprünglich ein Ingenieur, der zwanzig Jahre als IBM-Manager arbeitete und dann begann, Bücher über die Philosophie, vornehmlich die Griechische, zu schreiben. Als Italiener und Neapolitaner hat er sicherlich eine größere sprachliche Nähe zu den Griechen als die sonst bekannten deutschen und angelsächsischen Philosphieautoren, die mir immer um einiges trockener daherkommen. Doch kann man eine 2500 Jahre alte Philosophie auch noch als modern und ihre Denker so aktuell darstellen, daß man auch heute noch meint ihnen begegnen zu können? Ihm gelingt es! Nebenbei streut er dann noch seine eigenen Begegnungen und Freunde als Philosophen vorsokratischer Tradition ein. Die Geschichte zeigt sich dynamisch, die vorsokratisch- griechische Philosphie noch immer lebendig. Lang verstorbene Menschen verstauben in der Erinnerung nicht, sondern fangen an, übermenschlich zu glänzen. Dieser Glanz (oder ist es doch nur Staub?) wird weggewischt wenn man die Texte in moderne Sprache übersetzt und Philosophen mit so bekannten Namen wie Heraklit, Pythagoras und Demokrit auch aus Sicht ihrer menschlichen Schwächen erfassen will. Selbstverständlich wird, wenn man die Philosophen in ihrer damaligen Umwelt schildert, auch vieles eingängiger. Das schöne und eigentliche Qualitätsmerkmal seiner Bücher ist aber, dass man sie in einem maximal zwei Tagen durchgelesen wird, so klar und lesbar ist seine Sprache. Die Philosophie ist für den Autor also in erster Hinsicht auch Spaß und aus dem Leben heraus entstanden. Die Bücher sind eindeutig für Nichtphilosophen geschrieben. Deshalb ist dieses Buch aber auch nur für Laien zu empfehlen. Studenten der Philosophie werden sich über einige sachliche Ungenauigkeiten wundern. So wundert sich der Autor warum Pythagoras z. B.: seinen Schülern empfiehlt sich der Bohnen zu enthalten. Ein wenig genaueres Nachprüfen hätte hier gezeigt das es in Griechenland zu dieser Zeit noch das Bohnenlos gab, und mit dem Verbot der Bohnen also Enthaltung von politischen Aktivitäten gefordert war. Dies ist allerdings auch in größeren Büchern nicht immer ganz richtig dargestellt.




Geschichte der griechischen Philosophie. Die Vorsokratiker